Ein Handy mit Vertrag ist oft eine Entscheidung, an die der Kunde mehrere Monate oder Jahre gebunden ist. In der Regel beträgt die Vertragslaufzeit 24 Monate. Kürzere Laufzeiten werden von manchen Unternehmen angeboten. Daher sollte sich der Verbraucher recht sicher sein, dass er tatsächlich die komplette Vertragslaufzeit an diesen Anbieter gebunden sein möchte. Ein spontaner Ausstieg aus nichtigen Gründen ist grundsätzlich nicht möglich. Der Vertrag ist regelmäßig bindend und muss bezahlt werden. Zahlt man bei Prepaid Verträgen keine Grundgebühr, so schwankt hier die monatliche Belastung zwischen etwa 10 und 50 Euro. Hinzu kommen die anfallenden Verbindungskosten und Kosten für Datenübertragungen (Internet etc.). Wer viele SMS schreibt oder stundenlang telefoniert, sollte sich Gedanken über Flatrates machen. Diese können meist problemlos nachgebucht werden. In der Praxis zahlt der Kunde beispielsweise zusätzlich zu den monatlichen Grundgebühren einen Betrag X und bekommt hierfür die Möglichkeit SMS in unbegrenzter Anzahl verschicken zu können oder stundenlang ohne Extrakosten telefonieren zu können. Heutzutage besonders beliebt sind die sogenannten Datenflatrates. Wer häufig das Internet per Handy nutzt, kommt aus Kostengründen kaum daran vorbei. Doch auch bei den Datenflatrates ist die Datenmenge bei manchen Anbietern auf ein Höchstmaß begrenzt. Bei SMS und Telefonie fallen im Ausland häufig zusätzliche Kosten an, da Auslandsverbindungen meist nicht von der Faltrate erfasst sind. Bei Datenfaltrates ist dies gelegentlich ebenfalls möglich. Der geneigte Käufer sollte sich daher vorher individuell beraten lassen oder sich selbst umfassend kundig machen. Soll das Handy mit Vertrag gekündigt werden, so gilt in der Regel eine Kündigungsfrist von 3 Monaten vor Vertragsablauf. Die Verlängerung hingegen liegt oft zwischen 6 und 12 Monaten. Bei Prepaid ist eine Kündigung meist innerhalb weniger Tage problemlos möglich. Das restliche Guthaben wird hier regelmäßig auch ohne Schwierigkeiten ausgezahlt. Eine automatische Vertragsverlängerung gibt es hier nicht. Ein Vergleich kann sich also durchaus lohnen.
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